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Erfahrungsbericht Social Day: Ein Tag im Moor

Ein Social Day im Moor - Steffi war einen Tag lang mit ihren Kolleginnen im Moor und berichtet von ihren Erfahrungen und warum es ihr so gut gefallen hat.
Erfahrungsbericht

Name des Projekts: Moorpflege im Gleißental

Datum: 22. März 2023

Name: Stefanie Koller

Warum hast du an dem Projekt teilgenommen?

Ich war bisher noch nie privatehrenamtlich tätig und daher wollte ich es auch unbedingt mal ausprobieren. Zudem interessiere ich mich allgemein sehr für Umwelt- und Naturschutz-Themen. Mit Moorpflege habe ich mich tatsächlich zuvor nie beschäftigt und fand es sehr spannend, wie wichtig intakte Moore als effektivster Kohlenstoffspeicher aller Landlebensräume für das Klima sind. Und um sie zu erhalten, unerwünschte Vegetation regelmäßig entfernt werden muss.

Was hat dir besonders gut gefallen?

Wir hatten totales Glück mit dem Wetter und haben den ganzen Tag viel Sonne tanken dürfen. Dazu mal fernab von Handy-und Computerbildschirmen war das einfach eine super Abwechslung zum Büroalltag. Man war zwar am Ende des Tages körperlich erschöpft, aber fühlte sich gleichzeitig so erholt.

Das Moor an sich war einfach auch spannend – welche Vegetation dort so wächst und wie man an bestimmten Stellen plötzlich in den Boden eingesunken ist und die Frösche, die sich im Gras versteckt haben – an dem Tag habe ich einfach auch so viel Neues erlebt und entdeckt.

Zudem waren die Verantwortlichen vom Bund Naturschutz sehr nett und haben uns vieles erklärt und gezeigt. Die Zusammenarbeit mit ihnen und meinen Kolleginnen und Kollegen hat sehr viel Spaßgemacht! 😊

Was hat dir vielleicht nicht so gut gefallen?

Am nächsten Tag zu merken, dass man Muskeln an Stellen hat, die man gar nicht kannte (Spaß 😉).

Wie wichtig ist dir ehrenamtliches Engagement?

Auch wenn ich bisher nicht ehrenamtlich tätig war, halte ich es für sehr wichtig. Ich bin der Meinung, dass jeder von uns Verantwortung für unsere Gemeinschaft und natürlich auch für unsere Umwelt übernehmen sollte. Ehrenamtliches Engagement ist die Möglichkeit, diese Verantwortung wahrzunehmen und es gibt einem gleichzeitig die Chance, neue Erfahrungen zu sammeln und sich persönlich in seinen Stärkenweiterzuentwickeln. Dabei kann man auch sein Netzwerk erweitern und viele Menschen kennenlernen, die gleiche Interessen verfolgen.

Was nimmst du von dem Projekt mit?

Mit einmal Moorpflege im Jahr ist es leider nicht getan. Es braucht viele Helfer, ein Moor ansatzweise von unerwünschter Vegetation, die natürlich auch stetig nachwächst, zu befreien. Man kann daher leider auch von einer – nie endenden - Sisyphusarbeit sprechen. Und doch ist jede getane Arbeit so wertvoll für das Moor.

Drei Wörter, die dein Volunteering-Erlebnis am besten beschreiben?

Erlebnisreich, lehrreich & Natur(PUR) 😊

Möchtest du sonst noch was loswerden?

Ich finde es toll, dass mein Arbeitgeber mir ermöglicht, an sozialen Projekten wie diesen teilzunehmen. Es ist ein schönes Gefühl, wenn das eigene Handeln tatsächlich etwas Positives bewirken kann und man gebraucht wird. Bei der nächsten Moorpflege-Aktion bin ich auf jeden Fall wieder am Start. 💪

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