„Ich hätte nicht gedacht, dass ein einziger Tag so viel verändern kann.“
Anna ist noch immer begeistert, wenn sie von ihrem Social Day erzählt. Gemeinsam mit ihrem Team hat sie einen Tag auf einer Jugendfarm in Stuttgart verbracht – und dabei nicht nur angepackt, sondern auch ganz neue Perspektiven gewonnen.
Schon beim Ankommen war klar: Hier geht es um mehr als nur ein Projekt. Die Jugendfarm ist ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche die Möglichkeit haben, Zeit in der Natur zu verbringen, Verantwortung zu übernehmen und im Umgang mit Tieren wichtige soziale Kompetenzen zu entwickeln.
„Man merkt sofort, wie wichtig dieser Ort ist“, erzählt Anna. „Es geht nicht nur ums Spielen- die Kinder lernen hier unglaublich viel fürs Leben.“
Der Tag selbst war geprägt von Teamarbeit, Bewegung und ganz viel Praxis: Gemeinsam haben sie ein Gartenhaus aufgebaut, einen Kaninchenstall gestrichen und an verschiedenen Ecken mit angepackt, wo Unterstützung gebraucht wurde.
„Es war richtig schön zu sehen, wie schnell man als Team zusammenwächst, wenn man gemeinsam etwas erschafft“, sagt Anna. „Am Ende des Tages steht da etwas, das bleibt und das fühlt sich einfach gut an.“
Besonders beeindruckt hat sie aber nicht nur die praktische Arbeit, sondern auch die Einblicke in die pädagogische Arbeit vor Ort. Die Verbindung zwischen Tieren und Kinder- und Jugendarbeit hat bei ihr einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
„Ich wusste vorher nicht, wie wichtig der Kontakt zu Tieren für die Entwicklung von Kindern sein kann. Es schafft Vertrauen, stärkt Verantwortungsbewusstsein und gibt vielen Kindern einen Zugang, den sie vielleicht anders nicht hätten.“
Für Anna war der Social Day deshalb mehr als ein einmaliges Erlebnis. Es war ein Tag, der zum Nachdenken angeregt hat und der gezeigt hat, wie einfach es sein kann, sich einzubringen und einen Unterschied zu machen.
„Ich würde es jederzeit wieder machen. Man geht nicht nur mit dem Gefühl nach Hause, etwas Gutes getan zu haben,-man nimmt auch selbst unglaublich viel mit.“
Social Days wie dieser zeigen, was möglich ist, wenn Menschen zusammenkommen und sich gemeinsam engagieren. Für die Jugendfarm bedeutet das konkrete Unterstützung im Alltag. Für die Teilnehmenden wie Anna bleibt vor allem eines: ein Erlebnis, das verbindet und lange nachwirkt.



